Warum Fotos hier bares Geld wert sind
Das Google-Unternehmensprofil (früher „Google My Business") ist für lokale Geschäfte oft der erste Kontaktpunkt — es erscheint in Google Maps und in der lokalen Suche. Und dort wird nicht nur gelesen, sondern geschaut: Profile mit guten, echten Fotos wirken vertrauenswürdiger und werden häufiger angeklickt als solche mit leerem oder generischem Bildbereich. Fotos sind hier kein Schmuck, sondern ein Conversion-Faktor.
Welche Fotos gehören ins Profil
- Logo — quadratisch, für die Wiedererkennung.
- Titelbild — 16:9, der große erste Eindruck; das repräsentativste Motiv.
- Außenansicht — damit Kunden das Geschäft von der Straße wiedererkennen. Für Ladengeschäfte besonders wichtig.
- Innenräume — Atmosphäre, Sauberkeit, Ambiente.
- Produkte / Dienstleistungen — was du anbietest, konkret gezeigt.
- Team — Menschen schaffen Vertrauen, echte Gesichter mehr als Symbolbilder.
Die Maße
Google empfiehlt mindestens 720 × 720 px, das Titelbild in 16:9. JPG oder PNG, Dateigröße etwa zwischen 10 KB und 5 MB. Praktisch fährst du gut mit 1600–2048 px an der längsten Kante, komprimiert auf einige hundert Kilobyte — scharf genug für große Displays, klein genug für schnelles Laden. Dafür das Skalier- und das Kompressions-Tool (browser-lokal).
Echte Fotos schlagen Stockbilder — immer
Der wichtigste inhaltliche Rat: keine Stockbilder. Ein austauschbares Symbolbild vom lächelnden Team oder vom generischen Restaurant ist schnell durchschaut und untergräbt genau das Vertrauen, das das Profil aufbauen soll. Ein echtes Foto vom tatsächlichen Laden, den echten Speisen, der echten Werkstatt stimmt mit dem überein, was Kunden vor Ort vorfinden — und das ist der Punkt. Für gute Innen- und Außenaufnahmen gelten dieselben Regeln wie bei Immobilienfotos: Tageslicht, aufgeräumt, gerade, aus der Ecke für mehr Raum.
Aktualität und Regelmäßigkeit
Ein Profil mit aktuellen Fotos (saisonale Angebote, neue Produkte, Umbauten) wirkt lebendig und gepflegt. Es lohnt, regelmäßig ein, zwei frische Bilder hinzuzufügen — das Profil ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Schaufenster, das man pflegt. Kundenfotos (aus Bewertungen) ergänzen das eigene Material und wirken besonders glaubwürdig.
Datenschutz nicht vergessen
- Erkennbare Personen: Kunden nicht ohne Einwilligung abbilden; beim Team ist es meist geklärt, aber im Zweifel fragen.
- Metadaten: Fotos tragen GPS-Daten. Bei einem Geschäft ist die Adresse ohnehin öffentlich, trotzdem sind saubere Dateien gute Praxis — der Metadaten-Editor prüft und entfernt sie browser-lokal.
Häufige Fragen
Welche Fotos braucht ein Google-Unternehmensprofil?
Mindestens ein Logo, ein Titelbild und mehrere Fotos, die das Geschäft zeigen: Außenansicht (zum Wiedererkennen), Innenräume, Produkte oder Dienstleistungen, das Team. Echte, aktuelle Fotos wirken vertrauenswürdiger und werden von Kunden häufig mit eigenen ergänzt.
Welche Größe sollen die Fotos haben?
Google empfiehlt mindestens 720 × 720 Pixel, besser mehr; das Titelbild im Verhältnis 16:9. Als JPG oder PNG, jeweils zwischen etwa 10 KB und 5 MB. Zu kleine Bilder wirken unscharf, zu große laden unnötig langsam — 1600–2048 px längste Kante sind ein guter Kompromiss.
Warum echte Fotos statt Stockbilder?
Weil das Profil ein Vertrauens-Signal für lokale Kundschaft ist. Ein austauschbares Stockbild vom lächelnden Team ist schnell durchschaut; ein echtes Foto des tatsächlichen Ladens, der echten Speisen oder Arbeiten überzeugt und stimmt mit dem überein, was Kunden vor Ort erwartet.
Muss ich bei Profil-Fotos an Datenschutz denken?
Ja, an zwei Stellen: Auf Fotos sollten keine Kunden erkennbar ohne Einwilligung zu sehen sein, und die Bilddateien tragen GPS-Metadaten. Vor dem Hochladen lohnt der Blick in den Metadaten-Editor — bei einem Geschäft ist die Adresse zwar ohnehin öffentlich, saubere Dateien sind aber gute Praxis.
Quellen
Google — Unternehmensprofil-Hilfe · Google — Fotos und Videos hinzufügen.