Was ICO ist

ICO ist Microsofts Icon-Format — ein Container, der mehrere Bildgrößen in einer einzigen Datei bündelt. Das berühmteste Beispiel ist das favicon.ico im Wurzelverzeichnis einer Website: Browser suchen dort automatisch nach einem Icon für den Tab. Ein ICO kann etwa 16-, 32- und 48-Pixel-Versionen desselben Motivs enthalten, damit das System je nach Anzeige die passende wählt. Wie so ein ICO intern aufgebaut ist und warum es ein erstaunlich betagtes Format ist, steht im Werkstatt-Bericht zum ICO-Format.

Brauchst du überhaupt ein ICO?

Ehrliche Antwort: für moderne Browser nicht zwingend — ein PNG-Favicon reicht. Aber ein favicon.ico im Wurzelverzeichnis bleibt ein sinnvoller Fallback:

  • Manche Dienste und Feed-Reader suchen gezielt nach /favicon.ico.
  • Ältere Software erwartet das klassische Format.
  • Es liegt „einfach da" und wird auch ohne HTML-Tag gefunden.

Es schadet nie, es zusätzlich zu den PNG-Varianten bereitzustellen — der vollständige Favicon-Satz ist im Beitrag Favicon erstellen beschrieben.

Welche Größen hineingehören

Für ein favicon.ico reichen wenige Größen:

  • 16 × 16 — der Browser-Tab.
  • 32 × 32 — schärfere Anzeige, Windows-Taskleiste.
  • 48 × 48 — optional, für größere Darstellungen.

Größere Auflösungen gehören nicht ins ICO — sie würden die Datei aufblähen, die bei jedem Seitenaufruf angefragt wird. Große Icons liefert man als separate PNGs und Apple-Touch-Icons.

ICO aus PNG erzeugen

Der einfachste Weg: ein Favicon-Generator. Du gibst ein quadratisches, einfaches Motiv vor (ein filigranes Logo wird bei 16 Pixeln zu Brei — Reduktion ist Pflicht), und der Generator erzeugt die passenden Größen, bündelt sie zur ICO-Datei und liefert gleich die begleitenden PNGs plus den HTML-Code mit. Das läuft browser-lokal, ohne dass dein Logo hochgeladen wird.

Das Design-Detail

Der wichtigste Rat hat nichts mit dem Format zu tun: Bei 16 Pixeln überlebt nur ein stark reduziertes Motiv — ein Buchstabe, eine Grundform, zwei Farben. Wer sein detailreiches Logo unverändert ins ICO zwingt, bekommt einen unkenntlichen Fleck im Tab. Erst vereinfachen, dann erzeugen.

Häufige Fragen

Was ist eine ICO-Datei?

ICO ist ein Windows-Container-Format für Icons, das mehrere Bildgrößen in einer Datei bündelt — klassisch 16, 32 und 48 Pixel. Das favicon.ico im Wurzelverzeichnis einer Website ist das bekannteste Beispiel: Browser suchen dort automatisch nach einem Icon.

Brauche ich heute noch ein favicon.ico?

Für moderne Browser reicht ein PNG-Favicon. Ein favicon.ico im Wurzelverzeichnis bleibt aber ein guter Fallback: Manche Dienste, Feed-Reader und ältere Software suchen gezielt danach. Es schadet nie, es zusätzlich bereitzustellen.

Welche Größen sollten in eine ICO-Datei?

Für ein Favicon: 16 × 16 (Browser-Tab), 32 × 32 (schärfere Anzeige, Taskleiste) und optional 48 × 48. Mehr braucht es selten — größere Auflösungen liefert man besser als separate PNGs und Apple-Touch-Icons, damit die favicon.ico klein bleibt.

Wie erstelle ich ein ICO aus einem PNG?

Am einfachsten mit einem Favicon-Generator, der aus einer Vorlage (idealerweise ein quadratisches, einfaches Motiv) die passenden Größen erzeugt und zu einer ICO-Datei bündelt — plus die begleitenden PNGs und den HTML-Code. Das läuft browser-lokal, ohne Upload.

Quellen

Wikipedia — ICO file format · MDN — rel="icon".