WebP-Bilder weiter komprimieren oder JPG/PNG in das effiziente WebP-Format umwandeln. Alles direkt im Browser — ohne Upload, kostenlos, sofort.
Alle modernen Browser unterstützen WebP: Chrome, Firefox, Safari (seit Version 14, 2020), Edge und Opera. Die globale Abdeckung liegt bei über 96%. Nur sehr alte Browser und IE haben kein WebP-Support.
Nein. E-Mail-Clients wie Outlook unterstützen WebP nicht. Für E-Mail-Newsletter solltest du weiterhin JPG oder PNG verwenden.
Bei höheren Qualitätsstufen (80%+) ist der Unterschied für das menschliche Auge praktisch nicht erkennbar. Bei sehr niedrigen Qualitätsstufen entstehen sichtbare Komprimierungsartefakte.
Kurz erklärtWebP-Komprimierung im Browser — 25–35% kleinere Dateien als JPG bei identischer Qualität.
WebP wurde 2010 von Google veröffentlicht, mit dem expliziten Ziel, JPG, PNG und GIF in einem einzigen modernen Format abzulösen. Anders als seine Vorgänger basiert WebP auf der VP8-Video-Codec-Technik — die gleichen Algorithmen, die YouTube damals für Web-Videos einsetzte. Das mag exotisch klingen, hat aber einen praktischen Hintergrund: Video-Codecs müssen pro Frame extrem effizient Bilder packen, weil 30 Frames pro Sekunde sonst kein Datennetz dieser Welt tragen würde. Diese Pakkungs-Effizienz steht nun für Standbilder zur Verfügung. WebP gibt es in zwei Varianten: WebP-Lossy (verlustbehaftet, basierend auf VP8) und WebP-Lossless (verlustfrei, eigene Spezifikation). Beide Modi sind dem jeweiligen Konkurrenten überlegen: WebP-Lossy ist bei gleicher Wahrnehmung typischerweise 25–35% kleiner als JPG; WebP-Lossless ist bei Grafiken meist 20–40% kleiner als PNG. WebP unterstützt Transparenz (Alpha-Kanal) in beiden Modi, was JPG nicht kann. Außerdem kann WebP animiert werden — eine modernere Alternative zu GIF mit oft 3–4× kleinerer Dateigröße bei besserer Qualität. Welchen Qualitätswert solltest du wählen? Der Sweet-Spot für klassische Web-Fotos bei WebP-Lossy liegt bei 72–80. WebP toleriert niedrigere Qualitätswerte besser als JPG, weil sein Quantisierungs-Modell feiner ist. Für Standard-Web-Bilder ist 75 ein bewährter Standard. Bei Hauttönen und Verläufen gehst du auf 80 hoch, bei aggressiven Thumbnails kannst du auf 65 runter, ohne dass die Block-Artefakte so deutlich werden wie bei JPG in derselben Stufe. Browser-Unterstützung 2026. WebP ist heute praktisch universell unterstützt: Chrome seit 2010, Opera seit 2012, Firefox seit 2019, Edge seit 2020 (Chromium-basiert), Safari seit Big Sur (2020). Internet Explorer ist seit 2022 endgültig retired. Wer 2026 noch klassische JPGs ausliefert, lässt 30% Performance auf der Straße liegen — ohne jeden Browser-Kompatibilitäts-Vorteil. Wann ist WebP nicht ideal? In ganz wenigen Spezialfällen: bei Druck-Workflows (Druckereien akzeptieren oft nur klassische Formate), bei Social-Media-Open-Graph-Previews (manche Crawler interpretieren WebP noch nicht durchgängig), bei E-Mail-Anhängen an technisch unerfahrene Empfänger. In all diesen Fällen kannst du parallel ein JPG-Fallback ausliefern oder die WebP-Datei mit unserem WebP-zu-JPG-Konverter umwandeln. Animiertes WebP statt GIF. Wer animierte Inhalte für Web präsentiert, sollte 2026 niemandem noch GIF ausliefern. Animiertes WebP ist im Schnitt 3–4× kleiner als ein qualitativ vergleichbares GIF, unterstützt 24-Bit-Farbtiefe (GIF nur 8-Bit) und transparente Alpha-Kanäle (GIF nur binäre Transparenz). Mehr Hintergrund im Beitrag GIF vs. WebP. Lokale Verarbeitung. Wie alle JNRT-Pixel-Tools läuft auch der WebP-Komprimierer komplett im Browser. Die libwebp-WASM-Bibliothek wird einmal pro Sitzung geladen, ist etwa 350 KB groß und ermöglicht danach unbegrenzte Komprimierungen ohne weitere Server-Kommunikation. Bei sehr großen Bildern (über 10 Megapixel) kann ein Encode 2–4 Sekunden brauchen, je nach Hardware — auf einem modernen Laptop merkt man kaum eine Wartezeit, auf einem mobilen Mid-Range-Gerät gegebenenfalls etwas länger. Weiterführende Beiträge: WebP — der vollständige Guide, WebP vs. PNG, AVIF erklärt.